Forschung
Forschung am Institut
Von der Gewebewissenschaft zur Patient:innenversorgung
Die Forschung in der Pathologie konzentriert sich traditionell auf bösartige Tumorerkrankungen des Menschen. Während wir dieser Tradition verpflichtet bleiben, beruht die Forschung an unserem Institut auf einem breiten thematischen und methodischen Fundament, das unterschiedlichste wissenschaftliche Themengebiete einschließt.
Unsere duale Forschungsphilosophie
Wir treiben wissenschaftlichen Fortschritt durch zwei komplementäre Säulen voran:
1. Wissenschaftlicher Support & Expertise
Wir verstehen uns als hochqualifizierter Partner für die Wissenschaftsgemeinschaft und stellen die notwendige Infrastruktur für gewebebasierte Analysen bereit. Unsere Leistungen decken die gesamte diagnostische Pipeline ab:
- Material: Bereitstellung von hochwertigem, ethisch gewonnenem Untersuchungsmaterial.
- Qualitätskontrolle: Sicherstellung der Gewebeintegrität für aussagekräftige wissenschaftliche Ergebnisse.
- Histologischer Workflow: Von der Aufarbeitung der Proben über die Herstellung von Schnittpräparaten und Durchführung verschiedener Färbe- und Detektionstechniken bis zur digitalen Bildanalyse.
2. Experimentelle Arbeiten
Als klinisch orientierte Pathologinnen und Pathologen bzw. Wissenschaftler:innen spiegelt sich unser Patienten-zentrierter, translationaler Ansatz, in unseren Forschungsfragestellungen wider.
- Material: Konventionelle Zellkultur und moderne Gewebekultur (tissue slice culture).
- Molekularbiologie: Aufschlüsselung molekularer Mechanismen der Krankheitsentstehung, der Therapieresistenz und zur Identifikation neuer Therapieziele.
Forschungsschwerpunkte
Unsere Forschung konzentriert sich auf bösartige Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (GI), des hepatopankreatobiliären Systems (HPB) sowie auf urologische Neoplasien.
