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Willkommen im Institut für Allgemeine Pathologie der Medizinischen Universität Innsbruck!

Institut für Allgemeine Pathologie

Unser Institut ist unter dem Dach des Departments Pathologie der Medizinischen Universität Innsbruck gemeinsam mit dem Institut für Neuropathologie und Neuromolekularpathologie (https://neuropath.i-med.ac.at/) organisiert, mit dem wir uns teilweise Räumlichkeiten, Einrichtungen und Geräte teilen. Da beide Institute mit einem ähnlichen Methodenspektrum arbeiten, aber thematisch unterschiedliche Schwerpunkte haben, ergeben sich viele Synergien und es besteht ein reger Austausch.

Unser Fokus: Forschung & Lehre

Nach der Umstrukturierung des ehemaligen Institutes für Pathologie, Neuropathologie und Molekularpathologie liegt der Schwerpunkt unseres Institutes nun spezifisch auf:

  • Umfassende Forschung: Weiterentwicklung des Fachgebiets der Allgemeinen Pathologie (alle Bereiche außerhalb der Neuropathologie).
  • Akademische Lehre: Ausbildung der nächsten Generation von Medizinern an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Diagnostische Leistungen

Das Institut für Allgemeine Pathologie ist derzeit nicht primär diagnostisch tätig. Klinische Diagnostik: Die diagnostische Aufarbeitung des Untersuchungsmateriales aus den Tirol Kliniken / Universitätskliniken Innsbruck erfolgt durch die INNPATH GmbH, dem pathologischen Versorgungsinstitut der Tirol Kliniken, bei dem einige unserer Ärztinnen und Ärzte diagnostisch arbeiten.

Unser Auftrag: Exzellenz in Forschung & Lehre

Das Institut für Allgemeine Pathologie ist ein Zentrum für akademische Innovation. Unsere Mission ist zweigeteilt: Die medizinische Wissenschaft durch unabhängige Forschung voranzutreiben und eine erstklassige Ausbildungsgrundlage für die Mediziner von morgen zu schaffen.

Ein Zentrum für gewebebasierte Forschung

Wir verstehen uns als strategischer Partner für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Sowohl universitätsintern als auch in externen Kooperationen bieten wir die Expertise und Infrastruktur, die für anspruchsvolle Gewebeanalysen erforderlich sind.

  • Unabhängige Forschung: Wir führen originäre Projekte durch, um das grundlegende Verständnis von Erkrankungen zu verbessern.
  • Kollaborative Partnerschaft: Wir unterstützen Wissenschaftler:innen in allen Bereichen der gewebebasierten Forschung.
  • Spezialisierte Dienstleistungen: Wir bieten internen und externen akademischen Partnern und kommerziellen Kunden ein umfassendes Spektrum an Methoden und fachlicher als auch technischer Expertise.

Die Pathologie

Die Pathologie (von altgriechisch πάθος páthos, deutsch ‚Krankheit, Leiden‘, und λόγος lógos, deutsch ‚Lehre‘, also „Lehre von den Leiden“) ist historisch aus der allgemeinen medizinischen Forschung und der Anatomie hervorgegangen. Mit der Beschreibung der Zellularpathologie durch Rudolph Virchow im 19. Jahrhundert wurde der Grundstein der heutigen Pathologie gelegt, die sich primär mit der Untersuchung krankhafter Veränderungen von Zellen und Geweben befasst. In ihrer heutigen Form ist die Pathologie essenzieller Lotse in der Therapie verschiedenster Erkrankungen. Kurz gesagt: Ohne Diagnose keine Therapie.

Dabei untersucht die klinische Pathologie:

  • Gewebeproben und Flüssigkeiten von Patient:innen nahezu aller klinischen Fachrichtungen.
  • stellt Diagnosen.
  • klassifiziert Erkrankungen.
  • identifiziert Therapieziele und ermöglicht somit die korrekte und in der jeweiligen Situation indizierte individuelle Behandlung.

Ein wichtiger, wenn auch vergleichsweise kleiner Bestandteil der Pathologie, sowohl historisch als auch aktuell, ist die Obduktion Verstorbener. Dabei ist zu beachten, dass sich die Pathologie – in Österreich auch als „Klinische Pathologie“ bezeichnet – ausschließlich mit den Erkrankungen und der Feststellung der Todesursache eines natürlichen Todes verstorbener Patient:innen befasst. Die Untersuchung eines möglichen nicht-natürlichen Todes Verstorbener ist Aufgabe der Rechtsmedizin bzw. Gerichtlichen Medizin (https://www.i-med.ac.at/gerichtsmedizin/).

News

Teilnahme von Dr. med. Michael Günther am Deutschen Krebskongress in Berlin (Februar 2026) News

Foto: DKG/Peter-Paul Weiler